Ich habe mich gerade mal durch die oben angegebene "ölige" Site geklickt ...
Die Erklärungen habe ich wie folgt verstanden:
Die Ziffer vor dem W gibt die Viskosität (Fliessfähigkeit) für kaltes Öl an, die Zahl nach dem W für heisses Öl.
Das heisst, das 0W40 kalt dünnflüssiger ist als 15W40, aber beide bei 100° weider gleich flüssig sind.
10W30 ist kalt so flüssig wie 10W40, aber bei 100° ist 10W30 dünnflüssiger als 10W40.
Wenn ich das ganze so betrachte, dann wäre 0W40 vollsynthetisch ein feines Tröpchen für den Motor (und das teuerste dazu).
Weil wir keine Lamellenkupplung mit Ölbad haben und auch kein vom Motorenöl zu schmierendes Getriebe ist Motorradöl für unsere kleinen Chinesen der falsche "Saft".
Ich habe meinem Roller bei der 500km Inspektion 5W40 teilsynthetisch zukommen lassen und bis zur 3000km-Inspektion keinen halben Liter nachgefüllt.
Bei der 3000km-Inspektion (war so um die 2800km fällig) gabs das gleiche Öl und ich habe auf die letzten 400 km ca. 50 ml nachgefüllt (war nicht mehr ganz voll ... also vollgemacht, den Peilstab hatte ich ja schon in der Hand;) )
Vorschlag:
Sammeln wir doch mal die Daten welche Ölsorte verwendet wird und wie hoch der Verbrauch auf jeweils 1000km ist. Dabei sollte auch die Betriebsweise (überwiegend Kurzstrecke <=2km, 2-5km, 5-20km, >20km) und der Benzinverbrauch angegeben werden.
Ich tippe mal, das die dünnflüssigeren (0W40, 5W40) Öle insbesondere im Kurzstreckenbetrieb "Billiger" (Öl- & Kraftstoffkosten) sind als die dickflüssigeren (10W40, 15W40).

Ich trinke trotzdem lieber Wein als Motorenöl

Meint
Ralf